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Flamingos stellen die häufigste Vogelart im Ses Salines-Naturpark

Mehr als doppelt soviele Exemplare wie zum Vorjahreszeitpunkt

Wieder schafft es Ibizas Naturschutzgebiet mit seinen Flamingos in die Schlagzeilen: Vogelexperten haben festgestellt, dass es sich bei den Vorkommen in den Salzfeldern im Süden der Insel um die höchste Dichte dieser Art auf den Balearen handelt. 

Die Daten stammen aus einer jährlichen Zählung im Monat Januar, an der Ornithologen, Umweltschützer und Freiwilligen mitwirken. Im Naturpark Ses Salines von Ibiza und Formentera wurden dieses Jahr 1.652 Vögel von insgesamt 37 Arten registriert. Die zahlreichste Art auf Ibiza ist der Flamingo (Phoenicopterus ruber): 534 Tiere waren es im Gebiet zwischen Es Codolar, Es Cavallet und Sal Rossa. Das sind deutlich mehr als die 183 im Vorjahr. 

Insgesamt 17.167 Exemplare von mehr als 70 verschiedenen Vogelarten haben den Winter in den Feuchtgebieten der verschiedenen Naturschutzgebiete auf den Balearen verbracht, wie das Ministerium für Umwelt und Territorium kürzlich mitteilte. 

Auf Formentera wurden 276 Vögel registriert, verglichen mit 552 im letzten Jahr. Der Rückgang wurde vor allem beim Schwarzhalstauchers (Podiceps nigricollis) festgestellt (von 250 Exemplaren innerhalb eines Jahres auf 9) und bei den Goldregenpfeifern (Pluvialis apricaria), deren Zahl von 80 auf 5 sank.

Die Umwelttechniker überwachen ihre Entwicklung in den nächsten Monaten, um den Grund herauszufinden. Die Kältewellen der letzten Wochen stehen als Ursache im Raum. 

Im Ses Salines-Naturpark kommen nach den Flamingos die Brandgänse (Tadorna tadorna) mit 213 Exemplaren, 160 Seeregenpfeifer (Charadrius alexandrinus) und 139 Stockenten (Anas platyrhynchos).

Zu den auffälligsten Beobachtungen zählten in S’Estany des Peix ein Rotschnabelstorch und Raubseeschwalben (Hydropogne caspia).

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Text: inn / Fotos: DDI
Copyright: Ibiza Kurier – Die deutsche Zeitung für Ibiza und Formentera 

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